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Letal (Letalfaktor)
Erklärung zum Wort letal: letal wird in der deutschen Sprache ohne h geschrieben, lt. Wörterbuch. In der englischen Sprache wird es mit h geschrieben, somit lethal. Die Bedeutung des Wortes letal = tödlich oder zum Tode führend und stammt aus dem medizinischen Bereich. (Dieser o.a. Text wurde von Michi Hraba-Jiraseck verfaßt, die Gruppe hat dem Text zugestimmt)
Bedeutung im Zusammenhang:
Ein sogennantes Farb - Verteilungs - Gen ist dafür verantwortlich das bestimmte Tiere nicht miteinander verpaart werden sollten denn dann kann es zu Todgeburten kommen oder aber die Föten sterben noch im Mutterlaib ab und werden resorbiert, dh. die Flüssigkeit des Embyos wird vom Weibchen aufgesaugt und die übrig gebliebene Substanz wird mit dem Blut zu den verschiedenen Geweben transportiert und dort zu körpereigenen Stoffen umgewandelt.
Findet man nach einer Geburt ein hartes, mumifiziertes "Gebilde" mit im Einstreu dann wurde dieses Junge im Alter von etwa 2 Wochen resorbiert. Zu diesem Zeitpunkt beginnt sich das Knochengerüst zu bilden.
Die Chance das lebensfähiger Nachwuchs bei letalen Tieren geboren werden ist mit 25 % sehr gering und man sollte sich mit dem Thema Letalität auseinander setzen wenn man mit Chinchillas zu tun hat und züchten möchte.
Doch nicht nur bei Chinchillas ist dieser Letalfaktor vorhanden, generell wann man Lebewesen züchten möchte sollte man sich vorher informieren. Letalen, also nicht lebensfähigen Tieren, fehlt das genetische Material zum Leben doch nur wenn beide Elterntiere dieses Gen in sich tragen kommt es zur Letalität.
Treffen beim Chinchilla 2 Velvet Gene aufeinander oder aber verpaart man 2 Weiß-Farb-Gene miteinander, ist die Chance sehr hoch das der Letalfaktor zum tragen kommt. Verpaart man aber ein z.B. Velvet (egal welche Farbe) mit einem Standard oder aber ein Velvettier mit einem weißen Chinchilla kommt der Letalfaktor zwangsläufig nicht zum Tragen, denn nur ein Eltertier trägt diese Gen dann tatsächlich in sich.
Es ist auf jeden Fall ratsam, sich vor dem Kauf genau über das jeweilige Tier zu informieren, damit es nicht ungewollt zu letalen Verpaarungen kommen kann.
Das Farb - Verteilungs- Gen kann man am besten bei einem Black Velvet oder Braun Velvet sehen. Charakteristisch sind für diese Farben die so genannten Velvetstreifen auf den Vorder- und Hinterpfoten (siehe auf dieser Homepage die Bilder zu diesen Farben). Bei einem Black Velvet oder Braun Velvet sieht man deutlich den Verlauf der Farbe an der dunkleren Decke (Rücken) und dem dunkleren Kopf. Oft setzt sich bei den Tieren, die das Velvetgen in sich tragen, die Farbe von der übrigen ab.
(Dieser o.a. Text wurde von Nicole v. Drunick verfaßt, die Gruppe hat dem Text zugestimmt)
Beispiele und Beschreibungen von letalen Verpaarungen:
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